Trümmersuche

Bei Erdbeben, Explosionen oder andere Unglücksfällen werden Personen immer wieder lebensbedrohlich verschüttet oder eingeschlossen.
Ausgebildete Trümmersuchhunde beweisen immer wieder, dass sie in solchen Situationen trotz aller technischen Möglichkeiten nach wie vor unverzichtbar sind und schnell und effektiv Leben retten.
Ein Trümmersuchhund muss auch unter widrigsten Umständen intensiv suchen, ohne sich ablenken zu lassen.
Die Arbeit eines Trümmersuchhundes kann in vielen Beziehungen als die Krone der Rettungshundearbeit angesehen werden. In keiner anderen Sparte können so viele Schwierigkeiten auf einmal auftreten. Er muss die Witterung des Opfers aus vielerlei anderen Gerüchen herausfiltern, er muss das Opfer unter oft meterdicken Trümmerschichten orten. Staub erschwert seine Arbeit, sein Suchgebiet ist oft extrem schwer zu begehen. Einsätze in größeren (ausländischen) Katastrophengebieten bedingen ganz besondere Belastungen für Mensch und Hund:
Der lange Transport, die Klimaumstellung, ungewohnte Umgebung, schwierige Verhältnisse, Dauerstress über viele Tage. Nur ein gutes und sorgfältig ausgebildetes Team kann unter solchen Verhältnissen trotzdem gute Arbeit leisten.
In der Trümmerprüfung muss das Team in der:
Trümmersuche I :
In einer Zeit von 30 Min. muss das Rettungshundeteam einen Trümmerkegel von 4.000 m² absuchen und dort bis zu 3 vermisste Personen finden. Die Personen sind selbstverständlich irgendwo unter dem Trümmerkegel versteckt.
Trümmersuche II :
In einer Zeit von 45 Min. muss das Rettungshundeteam einen Trümmerkegel von 6.000 m² absuchen und dort bis zu 3 vermisste Personen finden. Die Personen sind selbstverständlich irgendwo unter dem Trümmerkegel versteckt.
Unsere Rettungshundeteams werden alle 18 Monate einer erneuten Prüfung unterzogen, um die 100%igeEinsatzfähigkeit von Mensch und Hund zu erhalten.
















